Der Wasserkreislauf im Wald
Regentropfen treffen im Wald zuerst auf die Kronen der Bäume. Dort verdunstet schon ein Teil des Regenwassers ohne, dass der Waldboden nass wird. Diese Verdunstung an der Krone heißt Interzeption.
Ist der Niederschlag so heftig, dass das Wasser nicht mehr in der Krone gehalten werden kann, fließt es an den Blättern, an Ästen und Stämmen in Richtung Boden ab. Hierbei sprechen wir von der Kronentraufe beziehungsweise dem Stammablauf.
Das Wasser, das auf den Waldboden trifft, wird dort wieder verdunstet. Das nennt man Evaporation. Der Teil des Wassers, der es geschafft hat in die Erde zu versickern wird im Boden gespeichert und kommt letztlich im Grundwasser an. Einen kleinereren Teil des Regenwassers verbrauchen die Pflanzen durch die Wurzelaufnahme gleich wieder. Dieses durch die Wurzel aufgenommene Wasser wird dann teilweise erneut über die Kronen verschwitzt.
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Grafik: Eduversum; Text: Eduversum / Carolin Hegner
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